PLATZREIFE

Was ist die Platzreife?

Beim Platzreifekurs werden die Grundlagen des Spiels, die Regeln und die Golf-Etikette unterrichtet und gelernt. Nach Regeln zu spielen, niemanden zu gefährden, sich selbst zu schützen, das Spiel flüssig zu halten und den Platz schonend zu behandeln ist der theoretische Teil und der Golfschwung, das Pitchen, Chippen und Putten kommt wird im praktischen Teil gelernt.

In Europa ist auf sehr vielen Golfplätzen der Nachweis einer Platzreife erforderlich. Besonders In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es nur wenige öffentliche Plätze, wo davon abgesehen wird. 

Die Platzreife kann in Einzelstunden bei einem Golflehrer (Pro) oder bei Gruppen-Golfkursen bei einem Golfclub erlangt werden. Dieser Anfänger-Golfkurs endet im Regelfall mit der Platzreifeprüfung.

Wichtig zu wissen ist, dass die erworbene Platzreife im Regelfall nur für den jeweiligen Golfplatz und Golfclub gilt, in deren Golfschule die Platzreifeprüfung abgelegt wurde. Jeder andere Golfclub kann, braucht aber diese Platzreife nicht anerkennen. Deshalb ist es empfehlenswert die Platzreife in einer Golfschule abzulegen, die vom Deutschen- oder Österreichischen Golf Verband empfohlen wird.

Das Platzreifezertifikat dient auch noch dazu, dass Sie bei bei einem Golfclub, bei dem Sie Mitglied werden wollen, Ihre Qualifikation für den Golfplatz nachweisen. Mit der Golfclub-Mitgliedschaft erhalten Sie dann den Verbandsausweis des Landes Golf Verbandes auf dem Ihre Platzreife und später Ihr Handicap bestätigt ist. 

Mit diesem Ausweis, der in Deutschland vom Deutschen Golf Verband, oder in Österreich vom Österreichischen Golf Verband ausgestellt wird können Sie im Regelfall weltweit Golfen.

 

Die DGV Platzreife

Die DGV-Platzreife bringt einheitliche Richtlinien in die Ausbildung und Prüfung. Fast 600 von 770 Golfclubs in Deutschland erkennen im Regelfall das Prüfungszertifikat an.

Die DGV Platzreife wird auch in Österreich, der Schweiz und vielen anderen europäischen Ländern anerkannt. Nach diesen Vorgaben unterrichten auch Golfschulen in Portugal, Spanien mit Mallorca und Tschechien.

Wenn Sie im Urlaub einen Feriengolfkurs nutzen um Golf zu lernen, dann erkundigen Sie sich vorher, ob diese Platzreife in dem Land und in dem Golfclub, wo Sie Mitglied werden möchten auch anerkannt wird. Lassen Sie sich das bei der Buchung des Platzreifekurses bestätigen.

Noch besser ist es, wenn Ihr Feriengolfkurs eine EGA-Golfclubmitgliedschaft* (z. B. Deutscher Golf Verband, Österreichischer Golf Verband usw) beinhaltet. Damit gehen Sie sicher, dass Ihre Platzreife anerkannt ist, Sie den Verbandsausweis erhalten und damit im Regelfall weltweit Golfen können.

*EGA  Europäische Golf Association  (Hier ist der Landes Golf Verband Mitglied sein)

*DGV  Deutscher Golf Verband  (Hier ist Ihr Golfclub Mitglied)

Trotzdem ist das immer noch eine "kann-Bestimmung", keine "Pflicht- oder Muß-Bestimmung", denn jeder Golfclub kann jederzeit von seinem Hausrecht Gebrauch machen und Handicap- oder Spielbeschränkungen aussprechen. Das gleiche gilt auch für Turnierveranstaltungen.

 

Der Verbandsausweis ist der Führerschein für Golf

Die Platzreife allein reicht in Europa, im Regelfall noch nicht zum Golfen. Dazu brauchen Sie noch eine Golfclub Mitgliedschaft. Nur damit erhalten Sie den Verband Ausweis des Landes Golf Verbandes. Um diesen Ausweis z. B. beim Deutschen Golf Verband für Sie zu bestellen, muss der Golfclub vorher das Vorgabestammblatt für Sie anlegen. Darauf wir Ihre Handicap Vorgabe geführt. Diese ist wiederum notwendig, wenn Sie Turniere oder EDS Runden spielen. 

Der DGV Verbands Ausweis ist gleichzeitig auch Ihr Golfclub Ausweis. Darauf ist Ihr Name, Ihr Golfclub, die Verbandsnummer, Ihre Mitgliedsnummer und Ihre Platzreife oder später Ihr Handicap aufgedruckt. Der Verbandsausweis hat immer die Gültigkeit eines Kalenderjahres und ist in einem für jeden Golfclub einheitlichen Design gehalten. Dieser Verbands- oder auch Golfclub Ausweis genannt trägt auch das Emblem des Deutschen Golf Verbandes und der European Golf Association.

EIN TIPP ZUR PLATZREIFE

Ein Platzreifekurs, der mit Bestehen der Prüfung auch die kostenlose Golfclub Mitgliedschaft für das Einstiegsjahr anbietet ist immer empfehlenswert, denn bei Ihrem späteren Übertritt in einen anderen Golfclub wird Ihr Vorgabestammblatt mit dem Handicap-Nachweis automatisch weitergereicht und die Frage mit der Platzreife stellt sich nicht mehr. 

Ein qualifizierter Platzreifekurs kostet

im Gruppenunterricht zwischen 250,- und 350,- Euro. Empfehlenswert sind Kompaktkurse. 8 - 10 Stunden in einer Woche oder an einem Wochenende reichen im Regelfall für die Platzreife aus. Der Unterricht sollte aus mindestens 2 Stunden Regel- und Etikette-Unterricht bestehen. Der Rest des Golfunterrichtes besteht dann in praktischen Einweisungen und Übungen.

ANMERKUNG

Golf lernen Sie weder in 10 noch in 100 Stunden Unterricht. Der Platzreifekurs dient ausschließlich dazu um das Spiel und die Regeln verstehen zu lernen und sich die Grundlagen der Schwüngen und Putts erklären zu lassen. Um sicherzugehen, dass Sie diese Einführung in einen auch nicht ungefährlichen Sport verstanden haben, empfehlen die Landes Golf Verbände eine Prüfung.

Die Golfbälle fliegen mit einer kanonenartigen Geschwindigkeit bis zu 210 Stundenkilometer und der Schläger-Radius kann bis zu drei Meter betragen. Ein einzelner Spieler kann den ganzen Platz aufhalten und nicht ausgebesserte Pitchmarken können ein ganzes Green beschädigen.

Golf bedeutet aber auch auf einer 18-Loch Runde für einen Anfänger einen Fußmarsch von 10 Kilometer mit 15 Kilogramm zu ziehendes oder tragendes Gepäck, der meist über hügeliges Gelände geht, Dazu muß noch der Energieaufwand von 180 Liegestützen gezählt werden, wenn man den Schlag und die Probeschläge dazu zählt.

Also durchaus ein wirklich ernstzunehmender Sport, der gelernt werden muss. 


Golf ist ein mentaler Sport

Golf ist ein Spiegelbild Ihres Lebens. Stress, Eile, Hektik und mangelnde Konzentration spiegeln sich bei den Schwüngen, Schlägen und Putts. sofort wieder. Golf baut aber diese Negetivsituationen schnell ab. Wenn Sie beim ersten Abschlag mentale Tipps anwenden, dann werden Sie feststellen, dass Sie sich zwei, drei Loch später schon erheblich besser fühlen und geistig fast nur noch mit dem weißen Ball beschäftigt sind. Das ist ein Geheimnis dieses Sports.  

Dazu kommt noch, dass jeder, der mit anderen Menschen höflich umgeht, sich am Golfplatz sehr schnell zuhause fühlt. Aber auch jeder, der das nicht kann, den Geist des Golfsports nicht begreifen wird.


Der Platzreifekurs

besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil. Die Praxis beinhaltet die Grundlagen für den richtigen Stand, den Griff und die Schlag- und Schwungtechnik. Dazu kommen im theoretischen Teil die wichtigsten Regeln und die zum Spiel notwendige Etikette.


Golfen dürfen Sie im Regelfall nach Ihrer Platzreife erst, wenn ein Golfclub Ihre Platzreife anerkennt, das Vorgabestammblatt anlegt und Ihnen den Verbandsausweis z. B. beim Deutschen Golf Verband ausstellen läßt.

Dazu müssen Sie in Deutschland, Österreich, der Schweiz usw. Mitglied in einem Golfclub werden. Die jährlichen Kosten dafür sollten Sie vor Ihrer Platzreifeausbildung bedenken.


Feriengolfkurse sind wirklich empfehlenswert,

wenn eine seriöse Golfschule dahintersteht. Die Angebote sollten zum Golfkurs auch die Übernachtungen in verschiedenen Hotelkategorien, Leihschlägern und einer Golfclub-Mitgliedschaft für das Kalenderjahr, nach der erfolgreich abgelegten Platzreifeprüfung beinhalten.

Bei der Buchung eines Feriengolfkurses sollten Sie sich das vorher bestätigen lassen, denn auch beim Golf kann "Billiges" sehr schnell teuer werden. Sollte im Angebot die kostenlose Golfclub Mitgliedschaft fehlen, dann lassen Sie sich vor der Buchung bestätigen, dass die Platzreife auch von dem Club, bei dem Sie Mitglied werden möchten, auch anerkannt wird.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es zu wenig öffentliche Golfanlagen, wo eine Golfclub Mitgliedschaft zum Spiel nicht notwendig ist. Deshalb ist eine Golfclub Mitgliedschaft im Regelfall erforderlich.

Besonders empfehlenswert ist bei den Feriengolfkursen:  www.first-class-golf.com


Wo kann ich mit der Platzreife ohne Clubmitgliedschaft Golf spielen?

Im Regelfall nur auf öffentlichen Plätzen. Hierbei handelt es sich meist um 6-Loch oder 9-Loch Übungsplätze. Davon gibt es in Deutschland, Österreich oder der Schweiz nur wenige.

Erkundigen Sie sich telefonisch im Clubsekretariat des Platzes, auf dem Sie spielen möchten oder schauen Sie ins Internet, ob eine Spielrunde ohne Verbandsausweis (den bekommen Sie nur, wenn Sie eine Golfclub Mitgliedschaft haben, wo Ihr Vorgabestammblatt geführt wird) möglich ist.


WICHTIG: Bei Buchung einer Urlaubsreise,

wenn Sie in der Vorgabeklasse 6 mit der Clubvorgabe HCP-37 bis HCP-54 spielen, dann lassen Sie sich vom Reiseveranstalter schriftlich bestätigen, dass Sie am Zielort auch mit Ihrem Handicap Golf spielen dürfen. Viele Golfplätze in den klassischen Urlaubsländern, wie Portugal, Spanien oder auch auf Mallorca haben eine Handicapbeschränkungen, die meist bei Hcp-36 beginnt. 

Viele Golfeinsteiger vor Ihnen haben in dieser Handicapbeschränkung ihr Golfball unbenutzt wieder aus dem Urlaub mit nach Hause gebracht. 

Warum wird das HCP-36 auf vielen Plätzen verlangt?

Die Frage manches Anfängers ist, ob es nur Schikane ist, weil die Beiträge in einem anderen Club bezahlt werden?
Nein, bestimmt nicht. Zu viele Golfclubs, speziell in Urlaubsländern, sind finanziell auf die Greenfee-Spieler angewiesen. 

Ein Widerspruch? Nein, und gerade deshalb nicht, weil man in vielen Regionen das operative Tagesgeschäft braucht, was wiederum heißt, dass man nur schnelle Spieler auf die Faurways läßt, um jeden Tag möglichst viele Golfer über den Platz zu bringen. Und genauso verhält es sich meist bei uns, wenn von Freitag bis Sonntag unsere Plätze überfüllt sind.

Ein Golfanfänger spielt durch die kurzen Schläge sehr langsam und wenn er dann auch noch die verschossenen Bälle sucht, nicht durchspielen läßt, hält er meist mit seinem Flight alle Spieler hinter ihm auf. Besser versteht ein Golfeinsteiger die Situation, wenn man es mit einem großen, einspurigem Kreisverkehr vergleicht. Sobald ein Fahrzeug langsamer wird oder sogar anhält entsteht hinter ihm ein Stau.

Damit blockiert er den Platz. Hinter ihm beginnt es sich zu stauen. Betrachten Sie nun den Golfplatz als einen einspurigen großen Kreisverkehr und lassen Sie darauf nur ein einziges Auto langsamer fahren oder gar stehenbleiben. Das Chaos bricht aus - hinter diesem Fahrzeug beginnt der Stau. Am Golfplatz ist es nicht anders.

Das ist der Grund für eine Handicapbeschränkung !

Ein Anfänger schlägt im Regelfall seinen Ball nicht kerzengerade und keine 150 Meter ab. Er neigt eher dazu, den Golfball mit dem Driver nach 120 Meter ins Rough zu schießen. 

Würde er jetzt sofort mit dem 7er Eisen einen provisorischen Ball nachschießen, der nach 90 Meter auf dem Fairway landet und den ersten Ball mit nur einem Strafschlag weiterspielen, dann wäre er auch sehr schnell am Green. Dieser Spieler bräuchte kein HCP-36, denn er wäre auch mit der Platzreife schnell genug für den Golfclub. 

Leider ist in der Praxis immer wieder das Gegenteil zu beobachten: Dem verschossenen Ball wird im Regelfall nachgelaufen, weil dieser ja laut Regeln 5 Minuten gesucht werden darf. Und damit ist die ganze Vierer-Gruppe Golfanfänger im kniehohen Gras. Wenn dann der Ball wirklich gefunden wird, hätte zwar ein Profi echte Schwierigkeiten, den da herauszuschlagen aber Herr Neugolfer probiert es. Beim ersten Schlag oben drüber, beim zweiten Schlag zu fest, beim dritten getroffen - aber noch weiter ins Rough, und dann kommt noch der Heldenschlag... 

Zeit: 7:23 Minuten, und das nur für den Ball, der ins Spiel gebracht werden sollte. Wundert Sie jetzt noch etwas? 

Und es kommt noch schärfer, denn es ist ja auch noch die spannende Ballsuche und das noch viel schönere Ballfischen angesagt. Diese Beschäftigung ist natürlich die spannendste am Platz überhaupt, denn da kommen die richtigen Erfolgserlebnisse auf. "Ergebnis: 8 : 4" gespielt; heißt nach 18 Loch nichts anderes, wie 8 Bälle gefunden und nur 4 Stück verschossen. 

Was dabei hinter einem passiert, vor allem dadurch, dass man im Eifer auch noch das "Durchspielen lassen" vergisst, ist leicht vorstellbar. Beim Starter am ersten Loch wird die Würstelbude vergrößert. Der Andrang ist so groß, denn auf den Platz kann heute fast niemand mehr hinaus. Es ist Stau angesagt.

Viele Golfanfänger würden das verstehen und ihr Verhalten am Golfplatz ändern, wenn sie diesen hochwichtigen Bestandteil des Golfspieles während ihrer Ausbildung gelernt hätten. Damit gäbe es auch wahrscheinlich fast keine Handicapbeschränkungen auf unseren Plätzen.


Der Vorteil einer deutschen Golfschule

ist zweifellos die Sprache und die Erfahrung der Golflehrer, die dieses System seit Jahrzehnten bei Golfanfängern unterrichten. 

In Ländern, wie den USA, Kanada, England oder auch Schweden, wo Golf ein Volkssport ist, und die Kinder mit den Golfregeln aufwachsen, bedarf es keiner besonderen Ausbildung oder Prüfung für diesen Sport.

Beispiele:
Anteil der Golfer an der Gesamtbevölkerung
   
     
Kanada 17,4 % Golfer (30 Mio)
USA 10,3 % Golfer (265 Mio)
Irland 10,0 % Golfer (4 Mio)
England 5,3 % Golfer (50 Mio)
Schweden 7,2 % Golfer (8 Mio)
     
Österreich* 1,0 % Golfer (8 Mio)
Schweiz* 0,8 % Golfer (8 Mio)
Deutschland* 0,6 % Golfer (82 Mio)
     
*Länder mit Platzreife    

Golf ist auch ein gefährlicher Sport

Ein richtig getroffener Ball erreicht im Flug Spitzengeschwindigkeiten bis zu 220 km/h und der Schläger hat beim Auf- und Durchschwung einen Radius bis zu 2 Meter. Die Schlägerkopfgeschwindigkeit beim Eisen oder Driver geht bis zu 120 km/h hoch. 

Golf hat ein komplexes Regelwerk, eine eigene Etikette und ist vom Schwung- und Schlagablauf nicht einfach zu erlernen. Deshalb sollten Sie diese schwierige Ausbildung in einer Golfschule machen, wo in Ihrer Landessprache unterrichtet wird und vor allem sollten Sie eine namhafte Golfschule wählen, die einen entsprechenden Erfahrungswert besitzt und Ihnen damit eine erfolgversprechende Ausbildung garantiert. 

Golf ist ein Sport, der klare Regeln und seine eigene Etikette verlangt. Allein schon in einer falschen Warteposition, z. B. in der Fluglinie des abgeschlagenen Balles, kann für einen Mitspieler eine tödliche Gefahr entstehen. 

Deshalb ist eine entsprechende Einweisung in diese Sportart notwendig. Der Lehrgang dafür wird im deutschsprachigen Raum mit Platzreife oder Platzfreigabe bezeichnet und endet im Regelfall mit einem Abschlusstest, bzw. mit der Platzreifeprüfung.
 
Suchen Sie sich den richtigen Golflehrer, und zwar einen, den Sie auch sprachlich verstehen. Es nützt nur wenig, wenn Sie Ihre ersten Schwünge bei einem Spitzenpro machen, dessen Sprache Sie nicht verstehen. Gerade beim hochkomplexen Golfschwung sollten Sie sich auf den Bewegungsablauf konzentrieren und nicht noch zusätzlich einen genuschelten schottischen oder texanischen Dialekt übersetzen müssen.

Die Sprache ist wichtig,

es sei denn, Sie sind ein professionelles Multisprachtalent. Zu viele vor Ihnen haben die ersten Trainerstunden beim englischen Pro, der in seinen fünfundzwanzig Jahren Deutschland-Aufenthalt nicht bereit war, unsere Sprache zu lernen, teuer bezahlt und dabei weder seinen schottischen Dialekt, noch Golf gelernt. Von den richtigen Erklärungen des Spieles, seiner Regeln und Etikette hängt das Spiel ab.

WICHTIG:
 
Die Platzreife muss von Ihrem Golfclub anerkannt werden,,ansonsten ist das Prüfungszertifikat wertlos. Wenn Sie sichergehen möchten, dass Ihre Platzreifeprüfung anerkannt wird, dann gibt es im Regelfall nur zwei Möglichkeiten:


1. In Ihrem Platzreifekurs ist eine Golfclub Mitgliedschaft enthalten, wo Ihr Vorgabestammblatt angelegt wird. Das ist im Regelfall eine Garantie.

2. Sie wählen eine Golfschule, die eine DGV-Platzreife durchführt.

Anmerkung: Die DGV-Platzreife ist noch nicht von allen Deutschen Golfclubs anerkannt.

 

Worauf Sie als Anfänger unbedingt achten sollten, wenn Sie auf den Platz gehen

Richtig:
Wenn Sie glauben, einen Ball im Wasser versenkt zu haben und sich unsicher sind, ob er vielleicht doch noch draußen liegt, dann spielen Sie einen provisorischen Ball nach. Anschließend gehen Sie zum Wasserhindernis und beginnen kurz mit der Ballsuche. Verhalten Sie sich genauso, wenn Sie einen Ball ins Rough verschossen haben.
 
Falsch:
Zuerst den Ball spielen, dann hingehen um ihn zu suchen und wenn Sie ihn nicht finden, wieder zu dem Platz zurückgehen, von wo Sie den Ball zum letzten Mal geschlagen haben. 

Richtig:
Spielen Sie einen provisorischen Ball nach. Suchen Sie den Ball nur kurz und spielen Sie den provisorischen weiter. Verwenden Sie ein Eisen kürzer. Spielen Sie vorsichtig. 

Richtig:
Vermeiden Sie in jedem Fall die Ballsuche. 

Richtig:
Wenden Sie die Golfregeln an. Es sind Ihre Freunde im Spiel. Ein kleines Nachschlagewerk der wichtigsten Golfregeln gehört in jedes Golfbag.

Richtig:
Erklären Sie im Zweifelsfall den Ball als unspielbar. 

Richtig:
Lassen Sie schnellere Spieler immer durchspielen. 

Richtig:
Betrachten Sie den Golfplatz als Einbahnstrasse. Gehen Sie nie zurück. Stellen Sie Ihr Golfbag, Trolley oder E-Cart immer in Richtung des nächsten Schlages oder neben dem Green auf dem kürzesten Weg zum nächsten Abschlag ab.

Die Platzreife ist die Grundlage dafür, dass Sie bei einem offiziellen Golfclub der Mitglied in der European Golf Association ist, eine Mitgliedschaft beantragen können. Erkennt der Golfclub Ihr Platzreifezertifikat an, dann legt er für Sie das Vorgabestammblatt an und bestellt beim Landes Golf Verband den Handicap-Ausweis für Sie. Das ist dann Ihr 'Führerschein' für Golf.

Beim Platzreifekurs lernen Sie die Grundlagen für den Golfsport. Abschlag, Fairway, Pitchen, Chippen und Putten, sowie die wichtigsten Regeln und die notwendige Etikette.

Achten Sie grundlegend und von Anfang an darauf, dass Ihr Stand, Griff und Schwung richtig durchgeführt wird. Fehler sind teilweise nicht leicht zu korrigieren. Wir empfehlen Ihnen einen guten Pro, der Erfahrung mit Platzreifekursen hat. Vorteile bringt ein Ferien-Golfkurs. Hier haben Sie die notwendige Zeit um den richtigen Einstieg in den doch schwierigen Sport zu finden.